 Ein Hobby, das ich schon seit langem pflege, ist die Pfadi. Es macht mir Spass, weil es immer Unerwartetes gibt. Damit meine ich, dass die Leiter uns Pfadern sagen können, heute machen wir Spiele und dann wird es trotzdem eine richtige Pfadiübung. Jeden Samstagnachmittag bin ich bei den Übungen dabei. Meistens halten wir uns im Wald auf.
Ein bestimmtes Erlebnis, fand im Jahr 1994 in Lichtensteig statt. Es war das Riachalaika Weekend. Das Haus lag im Wald, in der Nähe das Dorfes. Nach dem Abendessen sassen alle bei Kerzenlicht in einem Raum und hörten zu, wie Alegra, die derzeitige Leiterin, eine schreckliche Geschichte erzählte. Draussen war kein Ton zu hören. Flip entdeckte bei der Brücke ein Licht, das blendete. Alegra schloss die Türe und wir eilten zum Licht. Schwarzgekleidete Männer waren zu sehen, diese teilten sich auf und verschwanden. Alle spazierten zum Haus zurück. Durch das offene Fenster, sahen wir ein Licht. Jemand war in das Pfadiheim eingedrungen. Wir traten ins Haus ein und näherten uns einem merkwürdigen Mann, der eine Riachalaika anbetete. Wir bekamen den Auftrag die Riachalaika zu beschützen, weil sie in Gefahr war. Ganz unerwartet verschwand der Mann. Wir machten einen Plan, wer um welche Zeit Wache halten sollte. Ich kam mit Eveline genau um Mitternacht dran. Draussen waren die Schatten der Bäume zu sehen. Eveline und ich hatten Angst, als uns plötzlich jemand von hinten schnappte und wegtrug.
Die anderen Pfaderinnen folgten uns Gefangenen. Es kam zu einer grossen Verfolgungsjagd. Die Riachalaika wurde von anderen Männern gestohlen. Wir eroberten sie zurück und gaben sie den Zigeunern, deren Besitzer. Als wir wieder in das Haus sahen, bemerkten wir ein durcheinander, das wir aufräumten. Danach schliefen alle tief und fest.
Das war eine Pfadiübung, aber es gibt auch lehrreiche Nachmittage.
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